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DSH 试题

 

来自: Hits 2004-10-25 23:18:07

DEUTSCHE SPRACHPRÜFUNG FÜR DEN HOCHSCHULZUGANG
AUSLÄNDISCHER STUDIENBEWERBER
(DSH)

Schriftliche Prüfung am 16.April 1999

Name:.................................
Vorname:............................
Geburtsdatum:....................
Herkunftsland:......................
Studienfach:........................

LESEVERSTÄNDNIS/STRUKTUREN: ....(von 80 Punkten)
VORGABENORIENTIERTE TEXTPRODUKTION:....(von 80 Punkten)
HÖRTEXTVERARBEITUNG/WIEDERGABE: ....(von 80 Punkten)

Gesamt:..........(von 240 Punkten)
Mindestpunktzahl:160 Punkte
Wie oft haben Sie bisher an der Deutschen Sprachprüfung teilgenommen?
0 mal () 1 mal () 2 mal ()

Wo? An der Universität.................................

Wann? Im Sommersemester 19....
Im Wintersemester 19....

Augsburg,16.April 1999

Viel Erfolg!

LESEVERSTÄNDNIS/STRUKTUREN

Arbeitszeit:60 Minuten

I.Lesen Sie den nachfolgenden Text genaudurch!
Professor Gerhard Casper,Präsident der Stanford-Universität:
"Studiengebühren sind nicht unsozial"

Deutsche Hochschulen-sind sie im weltweiten Vergleich noch gut genug? Qualität der Lehre, Studiengebühren,das Bildungsniveau der Studenter-das sind die Streitthemen deutscher Bildungsexperten. Wir fragten Gerhard Casper(61),den deutschen Präsidenten der weltberühmten Stanford-Universität(USA):Was muß sich an unseren Universitäten ändern?
Casper: Ich würde den Hochschulen sofort das Auswahlrecht für Studenten geben! Damit würde endlich der dringend notwendige Wettbewerb unter den Universitäten einsetzen.Denn:Studenten wollen gute Studenten.
Aber das Auswahlrecht allein genügt nicht. Ein Numerus clausus¹ ist nötig, um eine Überfüllung zu verhindern. Wenn eine Hochschule fast jeden Studenten nehmen muß, hilft auch das Auswahlrecht nichts.Stanford akzeptiert jährlich von 19,000 Bewerbern nur 1600 -diese Zahl ist seit Jahrzehnten konstant.
Frage:Welche Auswahlkriterien wären sinnvoll?
Casper: Man müßte alles überprüfen: Abiturnoten,persönliches Engagement, Empfehlungsschreiben, die die Studienbewerber vorlegen. Eine solche Auswahl ist sehr arbeitsintensiv, aber auch von deutschen Universitäten zu leisten.
Frage: Viele Hochschulen klagen über das schlechte Leistungsniveau der Schüler,die an die Universitäten kommen. Versagen bei uns die Schulen?
Casper: In jedem Land der Welt wird über die Schulen geklagt, Es ist aber wichtig,daß die Schulen viel von ihren Schülern fordern. Es ist nicht nur ein Problem der Schulen, sondern auch der Elternhäuser.
Frage: Worin unterscheiden sich deutsche und amerikanische Studenten?
Casper: Unsere Studenten haben es gelernt, gegenüber der Universität und den Professoren anspruchsvoll zu sein. Offenheit, Neugier, Kritikfähigkeit ist bei vielen stark ausgeprägt. In Deutschland finden sich vielejunge Leute allzu leicht mit den Gegebenheiten ab.
Frage: Die Bundesregierung will Studiengebühren gesetzlich verbieten. Ist das sinnvoll?
Casper: Nein, das ist sozialpolitischer Unsinn! Beim gegenwärtigen System werden die Armen über die Steuer zur Kasse gebeten,um den Wohlhabenderen das Studium zu finanzieren. Das ist völlig unsozial. Der größte Teil der Studenten kommt nun mal aus besserverdienenden Haushalten. Ich verstehe nicht, warum eine linke Bundesregierung² ein Studiengebühr -Verbot will. Und Chancengleichheit bekommt man über die Vergabe von Stipendien an bedürftige Studenten. Das ist kein Argument. Außerdem würden Gebühren die langen Studienzeiten verkürzen.
Viele US-Familien beklagen sich heftig über unsere hohen Studiengebühren. Aber dann kaufen sie sich eben keinen Mercedes, sondern sparen für die gute Ausbildung ihrer Kinder.
Frage: Müßte die Lehrleistung deutscher Professoren mehr kontrolliert bzw. bewertet werden?
Casper: Ja. Vorlesungen und Seminare müßten wie bei uns durch Studenten -Befragungen und die Kollegen regelmäßig bewertet werden. So kommt es zu einem echten Wettbewerb. Für die Professoren ist eine solche Bewertung sehr aufschlußreich und auch förderlich.
Frage: Bei uns muß ein Professor im Durchschnitt 57 Studenten betreuen. Wie unterscheidet sich die Arbeit deutscher und US-Professoren?
Casper: Der Hauptunterschied ist die den Studenten gewidmete Zeit. Wir haben in Stanford ein Professoren-Studenten-Verhältnis von 1:10. Ich sprechbar für ihre Studenten sind und von ihnen zu wenig erwarten -vor allem,was Kritik und Anregung betrifft.

1.Für einzelne Fächer wird nur eine beschränkte Zahl von Studienbewerbern zugelassen.
2.Gemeint ist die SPD, die derzeit Regierungspartei ist.

II.Was steht-dem Inhaltnach, nicht wörtlich -im Text?
Kreuzen Sie "ja"(=das sagt de
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